Meine Geschichte beginnt nicht in einem Büro. Sie beginnt auf einer kleinen Insel im Indischen Ozean.
Ich wurde auf La Réunion geboren, einer französischen Insel östlich von Madagaskar. Mit zwei Jahren kam ich nach Deutschland – und hier begann der Weg, der mich später in die Welt der Technik, Software und digitalen Lösungen führen sollte.
Damals wusste ich natürlich noch nicht, dass ich einmal Software entwickeln, komplexe Systeme verstehen und Unternehmen bei ihren digitalen Herausforderungen unterstützen würde.
Aber eines hat mich schon früh begleitet: die Neugier darauf, wie Dinge funktionieren.
Mein beruflicher Weg begann nicht mit Software. Er begann mit Technik. Ich machte eine Ausbildung zum Fernmeldehandwerker. Leitungen, Verbindungen und technische Systeme gehörten damals zu meinem Alltag.
Heute sind es Software, Schnittstellen, Anwendungen und digitale Prozesse. Dazwischen liegt ein Weg, der mich über die Fachschulreife und die technische Oberschule schließlich zum Informatikstudium in Mannheim geführt hat.
Dort wurde aus technischem Interesse langsam etwas, das bis heute meinen beruflichen Alltag prägt: Probleme verstehen. Zusammenhänge erkennen. Lösungen entwickeln.
1999 begann für mich ein neues Kapitel. Ich startete als SAP-Entwickler. Was damals begann, hat mich über viele Jahre durch unterschiedlichste Projekte, Unternehmen und Branchen geführt: Pharma, Chemie, Handel, Banken, Energieversorgung.
Ich habe mit großen und komplexen Systemen gearbeitet, Schnittstellen entwickelt, Prozesse automatisiert, Reports erstellt, Formulare umgesetzt und individuelle Anforderungen in funktionierende Lösungen verwandelt.
Dabei habe ich eines gelernt: Technologie ist nur dann gut, wenn sie Menschen und Unternehmen wirklich weiterhilft. Denn am Ende interessiert es niemanden, wie elegant ein Programm geschrieben wurde, wenn es das eigentliche Problem nicht löst.
In der IT verändert sich vieles ständig. Neue Technologien kommen hinzu, Systeme entwickeln sich weiter. Was gestern modern war, ist heute vielleicht schon Standard.
Meine Basis ist dabei seit vielen Jahren die SAP- und ABAP-Entwicklung – der Bereich, in dem ich den größten Teil meiner beruflichen Erfahrung gesammelt habe, über zahlreiche Projekte und unterschiedliche Branchen hinweg.
Gleichzeitig habe ich mich immer wieder mit neuen Technologien beschäftigt und meinen Blick erweitert. Denn für mich bedeutet Erfahrung nicht, irgendwann stehen zu bleiben. Erfahrung bedeutet auch, neugierig zu bleiben.
Nach vielen Jahren in unterschiedlichen Projekten wollte ich meinen eigenen Weg gehen. 2017 habe ich deshalb jonoda Fricaud IT Solutions gegründet. Seitdem unterstütze ich Unternehmen als selbstständiger Entwickler und IT-Dienstleister.
Dabei bringe ich vor allem eines mit: langjährige Erfahrung. Aber genauso wichtig ist mir, ein Unternehmen und seine Herausforderungen wirklich zu verstehen. Denn hinter einer technischen Anfrage steckt meistens mehr als nur eine technische Aufgabe. Es geht um Prozesse, Menschen, Zeit. Und die Frage: Wie kann Technik dabei helfen, etwas besser zu machen? Genau dort beginnt für mich gute IT.
Die digitale Welt steht wieder an einem spannenden Punkt. Künstliche Intelligenz verändert gerade, wie wir arbeiten, Software entwickeln und Informationen nutzen. Auch ich beschäftige mich intensiv mit diesen neuen Möglichkeiten.
Neben meiner langjährigen Erfahrung im SAP-Umfeld gehören heute deshalb auch Web- und Web-App-Entwicklung sowie KI-Technologien zu den Themen, mit denen ich mich beschäftige. Dabei geht es mir nicht darum, jedem neuen Trend hinterherzulaufen. Mich interessiert eine andere Frage: Was davon bringt Unternehmen wirklich weiter?
Wo kann KI Prozesse vereinfachen? Wo können moderne Anwendungen Arbeit erleichtern? Und wo entsteht ein echter Nutzen – statt nur ein neues Schlagwort? Genau diese Fragen treiben mich heute an.
Von La Réunion nach Deutschland. Vom Fernmeldehandwerker zum Informatiker. Vom SAP-Entwickler zum selbstständigen IT-Dienstleister. Und jetzt weiter in Richtung Web-Technologien und Künstliche Intelligenz.
Wenn ich auf meinen bisherigen Weg zurückblicke, sehe ich keine gerade Linie. Ich sehe Entwicklung. Neugier. Und die Bereitschaft, immer wieder etwas Neues zu lernen.
Und genau deshalb bin ich überzeugt: die spannendsten Kapitel liegen vielleicht noch vor mir.